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Die richtige private Pflegevorsorge für das Kind

Grundsätzlich bieten nicht alle Pflegetagegeldversicherungen und Tarife eine Absicherung für Kinder an. Die Gesellschaften die eine Absicherung anbieten unterscheiden sich nicht nur von den Bedingungen, sondern auch von den Annahmemöglichkeiten. So gibt es also unterschiedliche Tarife für unterschiedliche Altersgruppen. Zudem wird von einigen Gesellschaften zwingend auch die Mitversicherung eines Elternteils gefordert. Das ist jedoch sehr nachteilig zu werten (Ausnahme bei Schwangerschaft). Die beste Pflegeversicherung fürs Kind ist also nicht so schnell zu ermitteln. Online-Vergleichsprogramme berücksichtigen nicht alle Annahmerichtlinien und auch selten eine Vielzahl von Bedingungsmerkmalen, so dass es bei der Auswahl eines Tarifes aus einem Online-Ergebnis es zu einer Fehlentscheidung führen kann und dass Kind nicht gut versichert ist. Auch wenn es sehr leicht erscheint, so ist zwingend zu empfehlen, dies in persönlichen Gesprächen mit einem unabhängigen Vermittler oder Berater abzuwägen, welcher Tarif sinnvoll erscheint. FairTest.de bewertet mehr als 125 Bedingungsfragen pro Tarif und kann somit sehr detaillierte Auskünfte erteilen, wo die Haken oder Vorteile eines Tarifes sein können. Online-Vergleichsprogramme erreichen diese Qualitätsbewertung in diesem Umfang nicht (Stand 06.2017), was jedoch aufgrund der möglichen Langlebigkeit eines Vertrages äußerst wichtig sein kann. Leider sind auch sogenannte Verbrauchtest-Zeitschriften nachweisbar oft ein schlechter Ratgeber (siehe unter Testberichte). Es ist wie folgt zu unterscheiden:

Während der Schwangerschaft

Elternteile die nach der Geburt ihr Kind versichern möchten, können nur bei Pflegetagegeldversicherungen einen Vertrag vereinbaren. Besonderer Vorteil: Pflegetagegeldversicherungen müssen im Rahmen der Kindernachversicherung nach § 198 VVG Kinder versichern, auch wenn diese mit der Geburt schwerste Erkrankungen aufweisen. Voraussetzung ist, dass bereits eine Pflegetagegeldversicherung für ein Elternteil bereits besteht. In der Regel müssen Mindestfristen beachtet werden, aber es gibt auch Ausnahmen ohne Fristen.

ab Geburt (0 - 1 Jahr)

Nur wenige Versicherer bieten Versicherungsschutz für Kinder ab Geburt an (z. B. Hallesche Versicherung). Es müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden.

ab 1. Lebensjahr (1 - 6 Jahre)

Die Anzahl der Versicherer bzw. die Tarifauswahl ist ab dem 1. Lebensjahr größer. Es müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden.

ab 6. Lebensjahr (6 - 12 Jahre)

Die Anzahl der Versicherer bzw. die Tarifauswahl ist ab dem 6. Lebensjahr noch größer. Es müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden.

ab 12. Lebensjahr (12 - 16 Jahre)

Die Anzahl der Versicherer bzw. die Tarifauswahl ist ab dem 12. Lebensjahr sehr vielfältig, dennoch bieten nicht alle Versicherer einen Schutz an. Es müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden.

ab 16. Lebensjahr (12 - 18 Jahre)

Die Anzahl der Versicherer bzw. die Tarifauswahl ist ab dem 16. Lebensjahr sehr groß und bereits sehr vielfältig. Ab dem 18. Lebensjahr sind neben Tagegeld auch in der Regel Pflegerentenversicherungen versicherbar. Es müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden.

Behinderte Kinder

Besonders wichtig ist auch die Absicherung von behinderten Kinder. Das ist jedoch oft schwierig. Bei Fragen zur Absicherung direkt an uns wenden (siehe Kontakt). Besonders wichtig ist, dass auch stationäre Leistungen erbracht werden, wenn die Einrichtung selbst keine Einrichtung laut § 71 SGB XI ist (siehe Artikel). Es gibt zudem auch sehr gute Alternativen in der Abischrung die hoch interessant sein können, besonders auch für geistig behinderte Menschen.


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